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Steffen

Steffen spricht von einem Freund. Einem, der immer da war, wenn er am Boden lag. Der tröstete, betäubte, blieb.
Sein Name: Alkohol.

Mit 15 nimmt die Geschichte ihren Lauf. Erst heimlich, dann regelmäßig, schließlich unaufhaltsam. Der Alkohol wird zum Anker – und zur Kette. Steffen rutscht ab, verliert die Kontrolle, die Wohnung, irgendwann auch sich selbst. Er lebt auf der Straße, bittet Gott, ihn einfach sterben zu lassen.

Jahrelang bleibt die Sucht. Doch dann schafft er den Absprung. Wird trocken. Beginnt neu.

Aber der alte Freund ist hartnäckig. Er kommt zurück. Mehrfach. Und jedes Mal reißt er Steffen mit in die Tiefe.

Heute erzählt Steffen seine Geschichte. Ehrlich, ohne Beschönigung. Und mit dem Mut, der entsteht, wenn man weiß, dass selbst Rückschläge nicht das Ende sind – sondern Teil eines langen Weges.


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