Natalie
Natalie wächst in einer verarmten Siedlung in Kasachstan auf – Gewalt, Hunger, Verwahrlosung gehören zu ihrem Alltag. Als Kind schlägt sie sich auf der Straße durch, schläft in leeren Wohnungen, bettelt, sucht auf Müllhalden nach Essen. Mit acht kommt sie in ein Kinderheim, als ihre Mutter an Krebs stirbt.
Dort beginnt langsam ein Wendepunkt: Menschen zeigen ihr erstmals Zuwendung. Drei Jahre später wird sie von einem deutschen Ehepaar adoptiert – ein radikaler Neuanfang.
Doch die ersten Jahre in Deutschland sind schwer. Sprachlosigkeit, Misstrauen, Wut. Natalie will nicht dazugehören, will nicht wieder verletzt werden.
Und doch beginnt Veränderung: durch Halt in ihrer neuen Familie, durch ihren Glauben, durch Liebe. Heute spricht Natalie offen über ihren Weg – von der Verlorenheit zur Hoffnung.