Markus
Sie fahren Rennen, jahrelang. Nicht gegeneinander, sondern miteinander. Zwei Freunde, zwei Maschinen, eine gemeinsame Sprache: Geschwindigkeit. Sie treiben sich an, schieben sich durch Kurven, manchmal bis ans Limit. Nicht viele Worte, aber viel Vertrauen. Auf der Straße wissen sie, was sie aneinander haben.
Dann kommt die Diagnose: Krebs. Für beide ein Schock. Und schließlich gewinnt der Krebs. Es geht schneller, als sie gehofft haben. Irgendwann kommt der Anruf, den keiner will. Und der andere bleibt zurück. Ohne den Freund.
Was bleibt, ist das Motorrad. Die Stille. Und die Frage, ob der Glaube, von dem der Freund zuletzt öfter gesprochen hat, wirklich trägt. Auch durch den Tod.
Heute sagt er: „Wir hatten viele Rennen. Aber das letzte hat er allein gewonnen.“ Eine Geschichte über Freundschaft, Abschied – und die Hoffnung, dass es weitergeht.