Joshua
Er wächst als Moslem auf. Die Religion gehört zum Alltag, zur Familie, zum Leben. Alles hat seinen Platz, alles scheint festgefügt. Doch dann hört er von Jesus – nicht beiläufig, sondern so, dass es ihn nicht mehr loslässt. Er beginnt Fragen zu stellen, sucht, liest, ringt. Und irgendwann ist da dieser Punkt, an dem er sagt: Ich glaube.
Für seine Familie ist das keine Entscheidung – es ist ein Verrat. Eine Schande, die nicht ungestraft bleiben darf. Sie stellen ihn zur Rede, erst leise, dann laut, dann brutal deutlich: „Entweder du widerrufst deinen Glauben – oder wir bringen dich jetzt um.“
Kein Raum für Diskussion. Kein Kompromiss. Nur eine Wahl – Leben oder Loyalität.
Was dann geschieht, ist keine Heldengeschichte. Aber es ist mutig. Und es ist echt.