Eva
Es beginnt mit Vorfreude.
Die ersten Ultraschallbilder hängen am Kühlschrank, das Kinderzimmer ist fast fertig, und beim Abendessen wird über Vornamen diskutiert. Die Welt ist in Ordnung, sogar ein bisschen rosarot.
Dann kommt dieser Moment beim Arzt.
Ein Blick auf den Monitor, ein zu langes Schweigen – und schließlich eine Umarmung, die nicht trösten kann. Das Kind lebt nicht mehr.
Beim zweiten Mal ist der Schmerz schon vertrauter, aber nicht geringer. Beim dritten Mal fehlt die Kraft zum Hoffen. Und beim vierten Mal beginnt etwas in ihr zu zerbrechen.
Sechs Schwangerschaften.
Sechs kleine Hoffnungen, sechs leere Arme. Und dann die Diagnose: Trisomie. Wieder diese Blicke, dieses medizinische Vokabular, das einem den Boden unter den Füßen wegzieht.
In ihrer Not fassen sie einen Entschluss:
Sie wenden sich an den, der größer ist als ihre Verzweiflung. Und bitten Gott um ein Wunder.
Dieser Film erzählt von einer Liebe, die nicht aufgibt, von einem Glauben, der sich durch Schmerz kämpft – und von einem Wunder, das anders aussieht, als man es erwartet.