Esther
Sie war immer die gute Freundin. Die, der man alles erzählt. Die, die da ist. Alle mochten sie – aber keiner wollte mehr. Keine Nähe, kein Körper, keine Beziehung. Irgendwann glaubt sie selbst, dass an ihr nichts ist, was begehren weckt.
Mit 27 kommt der erste Mann. Er bleibt nicht lange. Kaum ist er da, ist er auch schon wieder weg. Und sie fällt tief. Viel tiefer, als sie dachte.
Aber sie bleibt nicht liegen. Nach dem Schmerz kommt Klarheit. Und ein Plan. Und sie fängt an, ihr Leben Stück für Stück neu aufzubauen. Nicht für jemand anderen. Für sich selbst.