Anne
Anne wuchs mit Geige und Gemeinde auf – sie spielte sich in Wettbewerbe, stand auf Bühnen, gewann Preise. Doch mit 16 stellte sie das Instrument ins Eck. Zu viel Druck, zu wenig Freiheit. Ähnlich erging es ihr mit dem Glauben: Regeln, Erwartungen, Pflichten. Schon als Jugendliche sprach sie Fremde auf der Straße an, fragte nach dem Leben nach dem Tod – und merkte, dass es nicht wirklich ihres war.
Es folgte eine schwarze Phase, in der sie nicht ins christliche Bild passte. Später suchte sie auf einer Bibelschule neu nach Antworten. Heute beschreibt sie ihren Glauben als Entdeckungsreise, die Fragen zulässt und Raum für eigene Erfahrungen lässt.
Beruflich hat sie gefunden, wonach sie sich schon als Kind sehnte: Menschen bewegen, motivieren, begleiten – als Trainerin. Ihre Botschaft für ein Plakat: Liebe das Leben.